No deportation in silence

Schluss mit stillen Abschiebungen!
No deportation in silence!

Schrei, ruf, sing, mach Lärm!
Bring Trommeln, Töpfe, Pfeifen!
Jeden Tag nach einer Abschiebung
um 12 vor der Ausländerbehörde
(Ludgerikreisel, Münster)
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schrei

Scream, shout, sing, make noise!
Bring drums, pots, whistles!
Everyday after a deportation at 12
in front of the Ausländerbehörde
(Ludgerikreisel, Münster)
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Protest gegen Abschiebung am 10.11. in Münster

Am Dienstag wurden eine Familie aus Münster in den Kosovo abgeschoben.

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Alle Abschiebungen sind unmenschlich. Es gibt keine friedlichen, keine sanften Abschiebungen. Abschiebungen sind immer Mittel, Menschen gegen ihren Willen und mit Gewalt zu bewegen und sie in eine konstruierte „sichere Heimat“ zurück zu verbringen.
Abschiebung ist Folter.
Abschiebung bedeutet eine weitere traumatische Erfahrung für Menschen, die all ihre Hoffnung und (ihre) finanziellen Ressourcen in die Reise hierher investiert haben, mit dem einfachen und nachvollziehbaren Wunsch: Ein sicheres und würdevolles Leben.
Abschiebung ist Mord.
Viele Menschen sind in ihren Herkunftsländern Diskriminierung oder politischer Verfolgung ausgesetzt. Ein Verwaltungsakt deutscher Behörden kann das Leben anderer Menschen in Gefahr bringen und beenden, ohne dass die Verantwortung der Ausländerbehörden je anerkannt wird.

Wir kämpfen für eine Welt ohne Abschiebungen: Eine Welt, in der Bewegungsfreiheit ein Recht für alle Menschen darstellt.

Dennoch werden Menschen heute und morgen unangekündigt aus ihren Häusern geholt, manchmal mitten in der Nacht. Sogar Familien mit kleinen Kindern werden aus dem Schlaf gerissen und zum Flughafen gebracht.

Wenn wir diese Prozedur nicht im Voraus verhindern können, so wollen wir trotzdem öffentlich machen, was passiert. Auch hier in Münster.

Wir wollen keine stillen Abschiebungen mehr. Wir wollen alle offenen und hilfsbereiten Nachbar*innen dazu einladen, zu reagieren!
Lasst uns hinaus gehen, auf die Straße und für die Rechte geflüchteter und aller Menschen kämpfen!


Unangekündigte Abschiebung in Münster

Am 08.09. wurde – wieder einmal – eine Familie aus Münster abgeschoben, – wieder einmal – unangekündigt! Am nächsten Morgen trafen sich 25 Menschen an der Ausländerbehörde (Stadthaus II), um ihre Trauer und Wut hinauszuschreien.

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Anschreiben an die Kandidat*innen für die kommende Oberbürgermeister*in-Wahl am 13.09. verfasst. Hierin wurde zu einer Positionierung zu nächtlichen und unangekündigten Abschiebungen aufgefordert.
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Die Antworten der Kandidat*innen findet ihr hier [facebook]. Einzig der amtierende Oberbürgermeister Lewe schweigt dazu.