Presseerklärung: Integrationsrat stärken

Das Bündnis gegen Abschiebungen solidarisiert sich mit dem Integrationsrat und fordert von Politik und Verwaltung der Stadt Münster die verstärkte Unterstützung seiner eigenständigen Aktivitäten und nicht deren Kontrolle und Einschränkung. Im Engagement für ein humanes Bleiberecht von Geflüchteten hat sich der Integrationsrat als Brücke zwischen den Migrantenselbstorganisationen und den Geflüchteten, sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren erwiesen. „Wir sehen im Integrationsrat einen wichtigen und zuverlässigen Partner für ein friedliches Zusammenleben von Menschen aus aller Welt“, betont Marvin Käufer, Pressesprecher des ‚Bündnis gegen Abschiebungen Münster‘. „Wir haben den Integrationsrat immer als ein offenes und aktives Gremium kennen und schätzen gelernt“.

In Zeiten, in denen geflüchtete Menschen immer stärker entrechtet und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, ist ein Gremium, das diesen Menschen eine Stimme gibt, eine wichtige demokratische Institution der Stadt Münster“, so Käufer weiter.

Die Stadt Münster steht vor der Aufgabe hier lebende und zugezogene Menschen zusammenzubringen. Der interkulturell besetzte Integrationsrat hat dabei durch seine Struktur und Vernetzung ein großes Potential diese Begegnungen zu ermöglichen. Veranstaltungen wie das Interkulturelle Fest, Kunstausstellungen, unzählige Kooperationen mit Akteuren der Zivilgesellschaft und zahlreiche Beratungsangebote bilden einen vielfältigen Ausschnitt aus den Aktivitäten. „Das Bündnis gegen Abschiebungen fordert von der Politik einen Maßnahmenkatalog, um die eigenständige Arbeit des Integrationsrats dauerhaft zu stärken“, stellt Käufer klar.

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