25.05. Internationalistisches Fest

Internationalistisches FestHerzliche Einladung zum Internationalistischen Fest am *25. Mai in der
Baracke! *Münsters internationalistische Gruppen laden ein zum Feiern und
Kennenlernen, bei Livemusik, intergalaktischem Essen und veganen Snacks.

Ab 19 Uhr gibt es gutes Essen, Getränke und Infotische rund um die Baracke.

Um 20 Uhr findet das Barackengespräch mit den vorbereitenden Gruppen statt,
zum Thema Solidarität und Autonomie.

Und ab 21 Uhr gibt es Livemusik mit Karibuni und den Urban Turbans, danach
kann bis spät in die Nacht weitergefeiert und getanzt werden.

Gemeinsam mit euch allen wollen wir diskutieren und feiern. Wir verstehen
uns als Teil internationalistischer Kämpfe für eine andere Welt.

Für uns gibt es heute mindestens vier gute Gründe, um
internationalistisch aktiv zu sein:

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Veranstaltungen zum Tag der Befreiung

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung gibt es zwei Veranstaltungen des VVN BdA in Münster:

14Uhr: Gedenkveranstaltung am Zwinger
15:30 Uhr: Kulturveranstaltung im Martin-Niemöller-Park

weitere Informationen gibt es hier

130-150 Menschen bei Kundgebung

Kundgebung nach BrandanschlagKundgebung

Am Morgen des 30.04 beteiligten sich bis zu 150 Menschen an einer Kundgebung gegen Rassismus. Die nur zwei Tage nach dem Brandanschlag in Münster-Hiltrup von der Antifaschistischen Linke Münster (ALM) , dem Bündnis“ Keinen Meter den Nazis“ und dem „Bündnis gegen Abschiebungen“ organisierte Veranstaltung fand unter dem Motto „Solidarität statt Hass“ im Hiltruper Stadtzentrum statt.

Auf der Kundgebung wurdIMG_0367en vor einem gemischten Publikum von verschiedenen Gruppen und Organisationen Reden gehalten.

Die Antifaschistische Linke Münster legte da, dass Hiltrup nicht der einzige Ort rechter Gewalttaten ist. Wie in ganz Deutschland häufen sich rassistische Übergriffe auch im Münsterland.

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Redebeitrag bei Kundgebung „Solidarität statt Hass“

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen Unbekannte gewaltsam in die zukünftige Flüchtlingsunterkunft bei den Sportanlagen Süd ein.
Sie zerstörten Fenster und zündeten laut Polizeimitteilung Brandsätze in beiden Etagen.
Mit Glück ist das zum größten Teil aus Holz bestehende Gebäude nicht vollkommen ausgebrannt.

Die Unterkunft war jedoch nicht das eigentliche Ziel der Täter*innen.
Auch wenn der materielle Schaden überschaubar blieb, ist der feige Akt doch von großer symbolischer Wirkung.
Die durchgeführte Tat soll zum Einen unter den geflüchteten Menschen Angst verbreiten. Zum Anderen auch deren Unterstützer*innen und Ehrenamtliche verunsichern und abschrecken.
Die Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen zur Erreichung politischer Ziele findet sich im Duden als Definition von „Terror“ wieder.
Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass es sich bei Anschlägen, wie in Hiltrup um einen Akt rechten Terrorismuses handelt.

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„Solidarität statt Hass!“-Kundgebung

Kundgebung msSamstag, 30.04. 10Uhr Marktallee/ Ecke Moränenstraße in Münster-Hiltrup

Noch unbekannte Täter*innen haben in der Nacht auf Donnerstag den Neubau
einer Flüchtlingsunterkunft in Münster-Hiltrup angezündet. Sie drangen
in das noch leer stehende Gebäude ein und legten an mehreren Stellen
Feuer, das aber nur geringen Schaden verursachte. Die Motivation dieser
Brandstiftung liegt auf der Hand, ein Bekennerschreiben braucht es
nicht: Die Tat war ein rassistischer Anschlag!

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28.04. Brandanschlag in Münster/Hiltrup

In der Nacht von Donnerstag auf Mittwoch wurde ein Anschlag auf eine leerstehende Wohnung für geflüchtete Menschen in Münster-Hiltrup ausgeübt. Die Unterkunft sollte Anfang Juni bezogen werden.

Es wurde bereits ein Artikel auf Indymedia veröffentlicht (https://linksunten.indymedia.org/de/node/177146#comment-189167), in dem auch weitere rechte Aktivitäten in Münster Hiltrup benannt werden:

Diese kurze Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es lässt sich jedoch festhalten, dass in Hiltrup Nazi-Aktivitäten keine Seltenheit sind. Trauriger Höhepunkt ist nun dieser Brandanschlag. Es ist Zeit, dass sich was ändert.

Auch die ALM, die Antifaschistische Linke Münster, hat eine Pressemitteilung zu dem Anschlag verfasst: http://antifalinkemuenster.blogsport.de/2016/04/28/brandanschlag-auf-in-bau-befindliche-fluechtlingsunterkunft-in-muenster-hiltrup/

Die große Mehrheit der Menschen in Münster steht weiterhin für ein Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen. Aber es wird deutlich, dass durch die Gesellschaft ein Riss geht und die Zahl derer, die Flüchtlingen Schutz und Menschenrechte verwehren wollen, gewachsen ist und diese sich zunehmend aggressiver äußern. Der Anstieg rassistischer Gewalt hat seine Ursache auch in der Hetze gegen Geflüchtete und MigrantInnen durch rechte Parteien. Es ist ein Irrglaube, dass die Verstümmlung des Rechts auf Asyl und die tödliche Abschottung Europas, wie sie von der Bundesregierung in den vergangenen Monaten betrieben wurde, den RassistInnen den Wind aus den Segeln nehmen würde. Das Gegenteil ist der Fall.

Kein ruhiges Münsterland: Chronik rechter Angriffe & Aktivitäten

Die Antifaschistische Linke Münster und die Plattform RechtesLand.de haben in Zusammenarbeit eine Chronik rechter Angriffe und Aktivitäten im (erweiterten) Münsterland seit Anfang 2015 erstellt und veröffentlicht.

Hintergrundinfos zur Chronik findet ihr unter: http://antifalinkemuenster.blogsport.de/2016/04/17/chronik-rechter-angriffe-aktivitaeten-im-muensterland/

Die Chronik bei rechtes Land: http://www.rechtesland.de///#?zoom=9&center=51.96373095070331,7.50091552734375&datasets=145,146&menu=1

Rechte Übergriffe und Aktivitäten können an die Antifaschistische Linke Münster gemeldet werden: http://antifalinkemuenster.blogsport.de/kontakt/

2. Runde: Unterstützung bei Bannergestaltung am 29.04. gesucht

ab 16.00 Uhr
Baracke

Im März wurden bereits mit der Hilfe tatkräftiger Unterstützer*innen große Transparente für Aktionen des Bündnis gegen Abschiebungen hergestellt.

DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG!

Allerdings fehlt uns noch ein Stück bis zur Vollendung der Transparente.

Deswegen geht die Mal-Aktion in eine 2. Runde!
Wir suchen noch einmal Menschen, die Lust haben beim Malen dabei zu sein!

Anhand eines erarbeiteten Konzepts werden 2-3 Transparente fertig gestellt, die zukünftig für Protestaktionen verwendet werden.

Alle sind herzlich eingeladen ihre Fähigkeiten und Ideen einzubringen!
Bringt gerne Pinsel und Farben mit – wir werden aber auch was dabei haben!
Außerdem soll es etwas zu essen für euch geben.

Wir freuen uns über eure Hilfe!

Schon wieder eine Razzia im Bahnhofsviertel: das ist rassistische Stimmungsmache!

Razzia2Am Dienstag, den 5.4.2016 gab es am frühen Abend eine von der
Münsteraner Polizeihundertschaft durchgeführte Großrazzia im
Bahnhofsviertel. Ähnliche groß angelegte Aktionen hat es zu Beginn des
Jahres bereits gegeben – mit der Begründung, dass man gegen
Kleinkriminalität und in besonderer Weise Taschendiebe vorgehen wolle.
*Nach* *rassistischen Kriterien wurden heute wieder Menschen festgehalten,*
Personalien festgestellt, durchsucht und teilweise in Gewahrsam genommen.
Kontrollen nach Hautfarbe (racial profiling) sind rassistisch und nicht
hinnehmbar!
Unter den in Gewahrsam Genommenen waren auch *Minderjährige*, die sich
nicht ausweisen konnten und zur Personalienfeststellung 1,5 Stunden im
Polizeipräsidium festgehalten wurden. Augenzeug*innen berichten, dass
einzelne Polizist*innen auch explizit rassisitische Äußerungen gegenüber
den kontrollierten Personen getätigt haben.
*Racial profiling ist diskriminierend und verstößt gegen den
Gleichheitsgrundsatz*. Die gesamte Polizeiaktion schürt weiter rechte
Vorurteile, die zu alltagsrassistischen Beleidigungen, Ausgrenzungen,
Gewalt und in letzter Konsequenz zu brennenden Wohnungen führen.
Dem wollen wir uns entschieden entgegen setzen!

Der Strudel der Gesetzesänderungen und Abkommen geht weiter:

Heute sollen die Rückführungen in die Türkei beginnen.
EU-Flüchtlingspolitik wird zu einem Geld-Deal und Menschtausch: für jede_n
Abgeschobene_n nehmen wir eine_n Willkommene_n auf – aber auch nicht mehr
als 72.000!

Und die Türkei? Soll als sicheres Herkunftsland eingestuft werden – Erdogan
wird also in seinem repressiven und blutigen Regime noch befeuert.

Und wer darunter leidet ist klar: Die Menschen, die fliehen, auswandern,
sich das Recht heraus nehmen selber zu entscheiden wo sie leben wollen.

Der Widerstand an der Graswurzel muss weitergehen!